“Ich bekomme schon, was ich will” sagte mir diese bildhübsche, überraschend muskulös Studentin im Minirock direkt rotzfrech ins Gesicht. Gerade hatten wir noch (halbwegs) vernünftig ihre Noten diskutiert, aber jetzt lag ich unter ihr, fest auf den Boden gepinnt meine Arme von ihren Beinen fixiert und ihre Hand um meinen Hals geschlossen. Noch versuchte ich mich zu wehren, zu diskutieren, doch mein Widerstand sollte schnell und effektiv gebrochen werden. Sie begann mich nach allen Regeln der Kampfkunst auseinanderzunehmen. Triangles, Rear Naked Chokes, Arm Bars und diverse andere Aufgabegriffe wurden zur Unterstützung ihrer Argumente in dieser so gar nicht mehr sachlichen Diskussion missbraucht.
Jeder Griff saß präzise, technisch sauber, aber mit einer Selbstverständlichkeit, die keine Zweifel ließ: Hier hat jemand absolute Kontrolle. Und ich war es nicht.
Ich versuchte, mich aus ihrer Mount zu befreien, nur um im nächsten Moment in einer Body Triangle zu landen, ihre Oberschenkel wie stählerne Schraubzwingen um meinen Rumpf geschlungen. Es war mir etwas peinlich, aber ich konnte dem puren Druck tatsächlich nicht standhalten. Obwohl ich alle Rumpfmuskeln anspannte, gelang es ihr tatsächlich mich durch pure Beinkraft zur Aufgabe zu zwingen
Doch kein Abklopfen der Welt konnte mich retten, erneut war diese erstaunlich kraftvolle Studentin wieder über mir. Ihre Hand, die eben noch fest meinen Hals kontrolliert hatte, wanderte langsam tiefer. Ihre Fingerspitzen kreisten provozierend über meine Brust, fanden empfindliche Punkte mit erschreckender Zielsicherheit. Ein heftiger Schmerzreiz kurz, scharf, kontrolliert. Erneut. Eine gefühlte Ewigkeit, gefangen in einer Welt aus Schmerz und Lust. Dann wanderten ihre Hände noch weiter nach unten. “Absoluter Gehorsam” war ihr Verlangen, und absolute Wehrlosigkeit mein Gefühl. Am Ende bekam sie alles, was sie wollte von mir, jegliche Gegenwehr blieb erfolglos, ihr Triumph war tatsächlich “absolut”.
Nachdem ich mich halbwegs gesammelt hatte, grinste Sophia mich fröhlich an. Auch ihr hatte unser Rollenspiel sichtlich Spaß gemacht, etwas zu viel Spaß vielleicht sogar. Sie besuchte mich in einem großen Hotelzimmer, ich war ihr dankbar, dass sie die weite Anreise auf sich genommen hatte. Während wir beide je eine Hälfte eines Nusshörnchens vertilgten, kamen wir ins Plaudern. Über unser Leben, Sport, Fetische, irgendwie alles. Es fühlte sich nicht nur an wie ein Gespräch zwischen alten Freunden, sondern vor allem so richtig, so ehrlich und frei von Vorurteilen oder Verurteilungen.
Ich hatte mir vorab noch ein zweites Rollenspiel ausgedacht und beschrieben, aber ich musste ehrlicherweise einräumen, dass das erste bereits so intensiv und beeindruckend war, dass mit die mentale Aufnahmefähigkeit für ein zweites fehlte. Was dann folgte war aber tatsächlich noch intensiver: Zurück auf der improvisierten Matte begannen wir zuerst locker zu raufen. Immer wieder lies Sophia ihr Können und ihre Kraft aufblitzen und erneut wurde mir klar, wie hilflos ich in einer echten Auseinandersetzung mit dieser Ausnahmeathletin wäre. Sie provozierte, versöhnte, coachte mich durch Techniken, die ich an ihr ausprobieren durfte und entwischte mir ein ums andere mal aus Griffen, mit denen ich versuchte sie zu fixieren. Vorlieben und Interessen die wir vorher besprochen hatten mischten sich zunehmend in unseren “Kampf” und alles verschwamm zu einer unfassbaren Vermischung aus Überwältigung und Geborgenheit. Am Ende war ihre Kontrolle über mich hier nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und emotional perfekt.
Liebe Sophia, noch einmal Danke für einen perfekten, unvergesslichen Abend und bis hoffentlich sehr sehr bald wieder!